Negativ-Serie beendet – 4:2 Heimsieg gegen SV Biemenhorst
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen beendete der TSV Meerbusch mit einem klaren Heimsieg gegen SV Biemenhorst die Niederlagenserie der letzten Spieltage.
Die Zuschauer auf der Theodor-Mostertz-Sportanlage, darunter auch wieder der Bayer-Leverkusen-Profi Robert Andrich, sahen von Beginn an eine muntere Oberliga-Begegnung. Weil beide Teams fair zu Werke gingen, hatte der gut pfeifende Schiedsrichter keine Probleme mit der Leitung des Spiels. Mit flüssigem Kombinationsspiel versuchten beide Mannschaften erfolgsversprechende Offensiv-Aktionen zu kreieren. Dabei war das Angriffsspiel der Biemenhorster ganz auf ihren pfeilschnellen Torjäger Luca Puhe ausgerichtet. Mit langen Bällen hinter die Abwehrkette des TSV versuchten sie ihn in Szene zu setzen. Aber die Meerbuscher Defensive war aufmerksam und ließ den Stürmer nicht in gute Abschluss-Situation kommen. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich die Roch-Elf ein Übergewicht im Mittelfeld und kam zu erfolgversprechenden Angriffen. Aber mehr als drei Eckbälle sprangen zunächst nicht heraus. Nach einer Großchance auf Zuspiel von Leonel Kadiata in der 15. Spielminute dauerte es bis zur 21. Minute, bis endlich das erlösende 1:0 für den TSV Meerbusch fiel. Ilyas Vöpel erzielte den Führungstreffer nach einem feinen Zuspiel von David Alexandre Alves Oliveira. In der Folge wurde das Spiel der Meerbuscher immer sicherer und sie erspielten sich weitere Torchancen. Nur vier Minuten nach dem Führungstreffer erhöhte Mattia Majetic auf 2:0. Die Biemenhorster gaben sich aber noch nicht geschlagen und kamen postwendend durch Felix Jonah Scharf zum Anschluss-Treffer. In der 32. Spielminute hatte der TSV-Stürmer Pablo Ramm Pech, als er nur den Pfosten traf. Der SV Biemenhorst meldete sich in der 37. Spielminute mit einer doppelten Großchance zurück. Der TSV-Keeper Franz Langhoff musste sein ganzes Können aufbieten, um die Schüsse des Biemenhorster Torjägers Luca Puhe zu parieren. In dieser Spielphase machte das Gästeteam offensiv kräftig Druck. In der 45. Spielminute sah der TSV-Kapitän Daniel Hoff nach einem taktischen Foul die fünfte Gelbe Karte und wird deshalb im Lokalderby gegen den FC Büderich gesperrt fehlen.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte brachte Marc Roch mit Yasin Bas für Pablo Ramm und Leon Kempkens für David Alexandre Alves Oliveira zwei frische Spieler. Die erste klare Chance der zweiten Halbzeit erspielte sich aber der SV Biemenhorst. In der 51. Spielminute scheiterte Jannis Schmitz am wiederum gut reagierenden Franz Langhoff. In dieser Spielphase „schnupperte“ das Biemenhorster Team am Ausgleich. Nachdem Harumi Goto in der 55. Spielminute eine Großchance nicht verwerten konnte, machte es Daniel Hoff besser. Nach einer Vorlage des stark aufspielenden Ilyas Vöpel köpfte er zur 3:1 Führung ein. Danach brachte der Trainer des SV Biemenhorst Marc Gebler in kurzem zeitlichem Abstand mit Luca Ridder und Giuseppe Mirason Geukes zwei frische Spieler. Auch TSV-Trainer Marc Roch wechselte noch einmal aus. In der 64. Spielminute brachte er Florian Berisha für den bis dahin glücklosen Harumi Goto. Trotz der klaren Führung gab sich die Biemenhorster Elf noch nicht auf und zeigte eine kämpferisch starke Leistung. Mattia Majetic sah in der 71. Spielminute die Gelbe Karte. Kurz nach der Einwechslung von Darnell Jeron Weidemann vergab Jannis Schmitz in der 73. Spielminute die Chance zum Anschlusstreffer. Nur eine Minute später sah der Spieler wegen einer „Schwalbe“ im TSV-Strafraum die Gelbe Karte. In der 76. Spielminute entschied dann Yasin Bas das Spiel mit einem satten Schuss ins lange Eck des Biemenhorster Tores. Danach schöpften beide Trainer ihr Wechselkontingent aus. Der eingewechselte Darnell Jeron Weidemann konnte in der 82. Spielminute den Spielstand noch auf 4:2 verkürzen. Kurz vor dem Abpfiff des Spiels kassierte Leon Kempkens noch eine Gelbe Karte.
Die TSV-Spieler waren froh, mit dieser überzeugenden Leistung den Negativ-Trend der letzten Spiele gestoppt zu haben und gehen mit gestärktem Selbstbewusstsein in das Lokalderby gegen den FC Büderich (Sonntag, 17. Mai, 15:30 Uhr, Am Eisenbrand). In der Oberliga-Tabelle verbesserten sie sich vom siebten auf den sechsten Tabellenplatz
Autor + Foto: Klaus Radek